Freitag, 21. August 2009

Ab nach Berlin, raus aus München!


Im Sommer 2008 reiste ich zum ersten Mal nach Berlin mit meinem Freund, da sein Studium im Herbst dort beginnen sollte. Es waren gemischte Gefühle, einerseits würde er dann für eine Weile ziemlich weit weg wohnen, andererseits ist es für ihn endlich ein Studienplatz. Er ging mit Freude und Zuversicht an die ganze Sache heran und so tat ich es ihm nach. Er kannte Berlin bereits, da er irgendwann in der Schulzeit eine Klassenfahrt nach Berlin gemacht hatte. Somit wußte er wie GROSS diese Stadt war. Ich war auf jeden Fall sehr beeindruckt und hatte doch kleine Orientierungsschwierigkeiten. Naja, egal. Er suchte bereits im April eine Unterkunft, machte einige Termine bei einigen Wohnungen, die wir dann während unseren 5-tägigen Aufenthalt abklappern durften. War ganz schön stressig, aber nochmal würde er keine Möglichkeit haben vor Beginn nach Berlin zukommen. Es war trotzdem schön, Berlin hat mir gefallen. Wir haben vorab noch nach einer Ferienwohnung in Berlin Spandau gesucht, da wir den Tipp bekommen haben, es wäre noch günstiger als im Hostel oder in einer Jugendherberge zu übernachten. Bei den Preisen konnte ich mir es zwar nicht vorstellen, aber wir haben dann doch etwas gefunden, unglaublich. In München sind solche Preise gar nicht erst vorstellbar. Mein Freund hatte sich selbstverständlich auch schon Informationen von Berlin eingeholt. Einer Sightseeingtour stand somit nichts mehr im Wege. Da wir ja nun nicht allzu viel Zeit hatten, haben wir die Bustour mit dem 100 gemacht, der an allen Sehenswürdigkeiten vorbei kommt. Zweimal sind wir ausgestiegen um mehr Info zu erhalten, als in unserem Reiseführer Berlin drin stand. Es war sehr interessant und auf jeden Fall weiter zu empfehlen. Am letzten Tag, haben wir dann unsere Koffer geschnappt und haben die am Bahnhof eingeschlossen, da unser Zug erst am Mittag ging. So konnten wir uns noch etwas ansehen, bevor wir wieder die Heimreise antraten. Mein Wunsch war nämlich noch auf den Fernsehturm zu steigen und die tolle Aussicht zu genießen. Ich kann nur sagen ich bin froh, dass meine Freud, wenn er schon weg muss, dann in diese Stadt kommt. Ich werde ihn bestimmt oft besuchen kommen.